Kreisgedächtnispokal

vom 15. Juni 2017
Jugend schlägt Routine
Nach Beendigung der Senioren-Punktrunde im kam es beim Abschluss der Tischtennis-Saison 2016/2017 traditionell zum Showdown im Kreisgedächtnis-Pokal. Von 22 gestarteten Herren-Mannschaften qualifizierten sich die 4 siegreichen Viertelfinalisten, das Team Eiderstedt, der TSV Mildstedt, der TSV Wiedingharde und der TSV Nordstrand zum sogenannten "Final Four", das in diesem Jahr in der Mildstedter Mildau-Halle stattfand. Auch die Damen, bei denen keine Qualifikation nötig war, da nur 4 Mannschaften, Germania Breklum I und II, die TTG Sylt-Ost und die SG Nordstrand/Wiedingharde, gemeldet waren, spielten dort parallel um den Pokal. Im Modus „Jeder gegen Jeden“ trafen hier im entscheidenden Spiel Katharina Klein und Sinja Bohnert vom Germania Breklum auf die Nordstrander/Wiedingharder Schülerinnen-Kombination Swantje Eckert und Lucie Griesbach. Gleich im ersten Match gab es eine faustdicke Überraschung, als die Verbandsliga erprobte Klein der frischgebackenen Mädchen-Kreisranglistenersten, Swantje Eckert, in 5 Sätzen unterlag. Allerdings musste sie der Nachwuchsspielerin vom TSV Nordstrand einen 2-Punkte Vorsprung gewähren. Mit Griesbach's anschließendem Sieg über Sinja Bohnert und dem Erfolg im Doppel ging der Pokalsieg klar an Eckert/Griesbach. Bei den Herren ging das Team Eiderstedt unangefochten als Erstes über die Ziellinie. Im Finale hatten Jörg Nickel, Tim Cordts und Helmut Igl beim 5:0 Erfolg über Jörgen Zimmermann, Stefan Petersen und Hauke Pauls vom TSV Wiedingharde keine Probleme. Der TSV Mildstedt, der trotz kleiner Punktevorgabe etwas überraschend gegen Wiedingharde mit 4:5 das Finale verpasst hatte, wurde vor dem TSV Nordstrand Dritter.
Ergebnise
Damen:
1. Eckert/Griesbach (Nordstrand/Wiedingharde) 3:0/9:0 2. Klein/Si.Bohnert (Germania Breklum I) 2:1/6:3 3. Ottersdorf/Erzmoneit (Germania Breklum II) 1:2/3:6 4. Balzer/Schmitz (TTG Sylt-Ost) 0:3/0:9
Herren: 1. Nickel/Cordts/Igl (Team Eiderstedt) 2. Zimmermann/Petersen/Pauls (TSV Wiedingharde) 3. Lorenzen/Eckert/Rogge (TSV Mildstedt) 4. Brauer/Feddersen/Winkel (TSV Nordstrand)

Freuen sich über den Pokal: v.l. Swantje Eckert und Lucie Griesbach

TSV Langenhorn fährt zur Dt. Pokal-Meisterschaft

Der TSV Langenhorn hat mit Florian Andresen, Daniel Bitka und Björn Andersson die Landespokalmeisterschaften für Verbandsklassen in Kiel/Mettenhof für sich entschieden und sich damit für die Ende Mai in Fröndenberg in Westfalen stattfindenden Deutschen Pokalmeisterschaften qualifiziert. Dort wird dann das beste Bezirksligateam Deutschlands gekürt. Die mit “Coach” Matthias Paucken (musste verletzt pausieren) angereisten Langenhorner hatten im Halbfinale leichtes Spiel mit dem TSV Sparrieshoop (Pinneberg) immerhin Meister der 1.Bezirksliga im Bezirk III. Nachdem alle drei nordfriesischen Akteure relativ klar ihre Einzel gewonnen hatten, markierten Florian Andresen und Daniel Bitka im Doppel schon vorzeitig den Siegpunkt. Im Endspiel trafen die frisch gebackenen Landesligisten auf den TSV Mölln, die mit Jan Hauberg, Berufs-Tischtennislehrer in Malente, immerhin einen ehemaligen Zweitligaspieler aufboten. Auch die Nr. 2, Jan Phillip Hoffmann, Tischtennistrainer in Mölln, war als ehemaliger Oberligaspieler ein Klasse für sich. Dies bekam gleich im ersten Einzel Florian Andresen zu spüren, als er chancenlos in 3 Sätzen unterlag. Bitka hielt gegen Hauberg, der mit einer Leistungspunktzahl von 2043 den Langenhorner um fast 300 Punkte übertraf, lange mit. Erst im Entscheidungssatz musste Bitka passen. Björn Andersson konnte gegen Daniel Hartmann zwar verkürzen, doch das Duo Andresen/Bitka verlor das im Mittelteil der Partie angesiedelte Doppel gegen Hauberg/Hofmann klar, so dass die Aussicht auf einen Sieg und damit auf die Qualifikation zu den Deutschen Pokal-Meisterschaften in weite Ferne rückte. Aber dann wendete sich das Blatt. Andresen bezwang völlig überraschend den Favoriten Hauberg in 5 Sätzen und Bitka legte gegen Hartmann mit dem gleichen Ergebnis nach. Das letzte Match war an Spannung nicht zu überbieten. Björn Andersson kämpfte sich gegen Hoffmann in den 5. Satz, den er nervenstark mit 11:9 für sich entschied.

TSV Langenhorn chancenlos in Fröndenberg

vom 11. Juni 2017
Im Kampf um den Titel des besten Tischtennis-Bezirksliga-Teams Deutschlands ist der TSV Langenhorn chancenlos schon in der Vorrunde gescheitert. Bei den deutschen Pokalmeisterschaften für Verbandsklassen in Fröndenberg (Westfalen) starteten mit Florian Andresen, Daniel Bitka, Björn Andersson und Matthias Paucken so ziemlich das Beste, was der heimische Tischtennis-Verband NF zu bieten hat. Aber schon am ersten Wettkampftag rückte das Ziel, sich für die Endrunde der Herren B zu qualifizieren, in weite Ferne. Dem druckvollen und temporeichen Spiel des TTF Rastatt aus Baden- Württemberg hatten die Nordfriesen nichts entgegenzusetzen und verloren klar mit 0:4. Nicht viel besser lief es gegen den SV Windhagen (Rheinland-Pfalz). Immerhin konnte Björn Andersson beim 1:4 den Ehrenpunkt markieren. Am zweiten Wettkampftag rückte Matthias Paucken für Florian Andresen ins Team aber auch hier hieß es am Ende gegen ein niedersächsisches Trio aus Oldenburg trotz erbittertem Widerstand 0:4. Im letzten Spiel der Vorrunde ging es nur noch darum, die rote Laterne der Vorgruppe abzugeben, doch auch hier schaffte nur Daniel Bitka ein Sieg gegen die Sachsen vom TSV Elektronik Gornsdorf. Deutscher Meister bei den Herren B wurde am Ende der TSV 1875 Höchst mit dem als Jugendlicher unter den TOP 48 der Jugendrangliste des DTTB gelisteten Nico Jovchev. Letztlich war die Qualifikation für dieses Event schon ein großer Erfolg für die Langenhorner, die trotz des für sie enttäuschenden sportlichen Abschneidens, dieses Turnier und sein grandiosen Rahmenprogramm genießen konnten.