Germania Breklum vor Herkules-Aufgabe

Schlagen kommende Saison in der Verbandsliga auf: Katharina Klein und Sarah Bohnert

Nach 5-jähriger Zugehörigkeit zur Tischtennis-Landesliga der Damen beginnt für Germania Breklum am Wochenende das Abenteuer „Verbandsliga“. Der letztjährige Tabellenvierte profitierte vom Aufstiegsverzicht des letztjährigen Meisters SV Fockbek und des Tabellenzweiten Polizei SV Kiel. Da sich der Tabellendritte SV Tungendorf vom Spielbetrieb zurückzog bekam Germania Breklum den Zuschlag. „Wir wissen, dass es extrem schwer wird“, so Mannschaftsführerin Ingelore Bohnert,“ aber wir freuen uns über jeden Punkt, den wir in einem Spiel mitnehmen können.“ Die letztjährigen Landesligameister sind zumeist sang und klanglos gescheitert, der Leistungsunterschied zwischen Landes- und Verbandsliga ist enorm. Dennoch wagen sich die „Bohnerts“ und Katharina Klein in die höchste Spielklasse des TTVSH. „Wir spielen ohne Druck und können nur dazulernen“, ist sich Ingelore Bohnert sicher. Zeit zur Eingewöhnung gibt es nicht, denn gleich in der ersten Begegnung empfangen die Nordfriesinnen mit der WSG Kellinghusen/Wrist II den „Vierten“ der Vorsaison. Zwei Tage später ist Breklum zu Gast beim TuS Holstein Quickborn.

Der TSV Langenhorn ist das Maß aller Dinge

Sechs nordfriesische Teams kämpfen in der am Wochenende beginnenden neuen Saison in der 12 Mannschaften umfassenden 1. Tischtennis-Bezirksliga um die Meisterschaft. Alles andere als ein sofortiger Wiederaufstieg des TSV Langenhorn in die Landesliga wäre eine faustdicke Überraschung. Langenhorn hat sich mit Spitzenspieler Florian Andresen verstärkt, dessen Weggang der TTC Högel kaum wird verkraften können. Zudem konnte sich Mannschaftsführer Jan Hauke Jensen die Dienste des Landesligaspielers Marco Schröder (KFUM Flensburg) sichern. Högel und die TTG Sylt/Ost werden es schwer haben, die Klasse zu halten. Der zweite Landesliga-Absteiger, der TTV Koldenbüttel, hat mit dem Weggang von Jörg Nickel, Christian Schönhoff, Markus und Pascal Schröder zu viel an Qualität verloren um ganz oben mitspielen zu können, dennoch sollte ein Platz in der oberen Hälfte der Tabelle möglich sein. In dieser Region wird auch der TSV Mildstedt erwartet, der den ehemaligen Nordstrander Gordon Eckert als Neuzugang vermeldet. Der sorgenfreie SV Frisia 03, der mit dem Niebüller Jugendspieler Jesse Griesbach an den Start geht, komplettiert das Sextett. In der eine Woche später startenden 2. TT-Bezirksliga ist das neugebildete „Team Eiderstedt“ mit Jörg Nickel an der Spitze klarer Favorit. Oben erwartet werden auch Absteiger SZ Arlewatt und Neuling SZ Ohrstedt, das sich mit Pascal Schröder und Andreas Schmidt (Collegia Jübek) verstärken konnte. Der TSV Wiedingharde und Germania Breklum werden sich mit Mittelfeldplätzen begnügen müssen.
Aufstellungen 1. Bezirk:
TSV Langenhorn
: Florian Andresen, Daniel Bitka, Björn Anderrson, Matthias Paucken, Marco Schröder, Jan Hauke Jensen.
Koldenbüttel: Henning Freriks, Dr. Lars Koltermann, Kim Clausen, Norman Bruhn, Michael Friese, Torsten Brandt
SV Frisia 03: Harald Christiansen, Frank Seega, Henning Lützen, Henning Klissing, Behrend Hartwigsen, Jesse Griesbach
TSV Mildstedt: Christian Fahl, Björn Lorenzen, Gordon Eckert, Bernd Lange, Hauke Petersen, Manfred Schümann
TTG Sylt-Ost: Christian Jürgensen, Oliver Ewald, Benno Brudnitzki, Tim Fremder, Frank Lassl, Martin Skala
TTC Högel: Tobias Carstensen, Marco Nissen, Malte Vollersen, Thorsten Jensen, Christian Dethlefs, Florian Hansen
Aufstellungen 2. Bezirk:
Germania Breklum:
Hauke Bohnert, Peter Stropp, Broder Möller, Oliver Stein, Frank Hunecke, Thorsten Erzmoneit
SZ Arlewatt: Udo Matthiesen, Hartmut Will, Johannes Matthiesen, Tim Wolbersen, Dennis Teegen, Benjamn Andresen
SZ Ohrstedt: Pascal Schröder, Andreas Schmidt, Udo Martin, Stefan Schmiedel, Jan-Ole Neumann, Holger Petersen
Team Eiderstedt: Jörg Nickel, Tim Cordts, Kristian Schönhoff, Oliver Wolk, Helmut Igl, Wolfgang Müller
TSV Wiedingharde: Otto Dücke Lützen, Jörgen Zimmermann, Robert Deussing, Hauke Pauls, Stefan Petersen, Klaus Dieter Wenig